Fleißige Näherinnen überreichen Flugkraft eine Spende

Fleißige Näherinnen überreichen Flugkraft eine Spende

Vor einiger Zeit durfte Stephan Bertram in der kleinen Gemeinde Ochtendung in der Vulkaneifel eine Spende in Höhe von 250,- Euro für Flugkraft entgegennehmen, die er selbst noch auf 300,- Euro aufgerundet hat.Im Beisein von Ortsbürgermeister Lothar Kalter, der Initiatorin des Nähprojektes Nhung Giersch und der Vermittlerin der Spende, Claudia Reimuth, wurde die Spende vor dem Rathaus an Stephan überreicht.Frau Giersch hatte Mitte März über Facebook dazu aufgerufen, gemeinsam und koordiniert Behelfs-Masken zu nähen. So entstand eine Gruppe von insgesamt 10 Frauen, die vor allem in ihrer Freizeit zu nähen begannen. Im Gespräch wusste Frau Reimuth zu berichten, dass zwischen Mitte März bis Mitte Mai über 5.000 Masken genäht wurden. Sicher waren es deutlich mehr, denn bei 5.000 habe man dann aufgehört zu zählen.Zu Beginn wurden die Masken vor allem in Pflegeeinrichtungen gegeben. Natürlich unentgeltlich. Später wurden die Masken auch an andere Bereiche im Gesundheitswesen verteilt, oder auch eine Einsatzgruppe der Bundeswehr die gerade im Afghanistan Einsatz weilte.Als dann die Maskenpflicht für alle kam, durften sich auch Privatleute melden. Die Gruppe der Frauen erhielt sehr viele Materialspenden (Stoffe, Gummi, Garn, Zubehör für Nähmaschinen) aus Ochtendung und der näheren Umgebung, ohne die diese Initiative nicht so reibungslos funktioniert hätte. Anfangs wurde von den Geldspenden für die abgegebenen Masken Material dazu gekauft. Es kam aber mehr Geld zusammen als benötigt wurde, so dass gemeinsam beschlossen wurde diesen Überschuss zu spenden.Unter anderem wurde auf Flugkraft mit einem Teil der Spende bedacht, oder die Gemeinde Ochtendung, die eine Spende für die Anschaffung neuer Spielgeräte für einen Spielplatz erhielt.Wir sagen von Herzen Danke an die fleißigen Näherinnen von Ochtendung, an Stephan und auch an Sabrina Bertram, die ihren Mann Stephan zur Übergabe gefahren hat, da er verletzungsbedingt nicht selbst fahren konnte.

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